Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Den Hauptschulen - jetzt auch verstärkt im ländlichen Raum – laufen die Schüler davon.
| Besucher: | 66674 |
| Heute: | 19 |
| Online: | 3 |
| Besucher: | 66674 |
| Heute: | 19 |
| Online: | 3 |
Bildung
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Den Hauptschulen - jetzt auch verstärkt im ländlichen Raum – laufen die Schüler davon.
Dies auch deshalb, weil die Signale aus Wirtschaft und Gesellschaft deutlich sind: Eine echte Chance im späteren Leben sei nur mit mindestens der Mittleren Reife gegeben. Der Übertrittsdruck auf Lehrkräfte, Schüler, aber auch Eltern wird immer größer. Nun steht die Staatsregierung vor einem Scherbenhaufen: Seit Beginn des Schulversuchs R6 1991/92 wurden laut Angaben des BLLV 705 Hauptschulen geschlossen (43%).
Nun sind aktuell 300 weitere Hauptschulen aufgrund ihrer Einzügigkeit akut bedroht. Kultusminister Spaenle glaubt, mit Einführung der Mittelschule, also der Neuetikettierung einer Schulart, und der Idee der Schulverbünde die Hauptschulen im ländlichen Raum retten zu können. Martin Güll, MdL, ehemaliger Hauptschulrektor, Mitglied des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag und Experte der SPD-Landtagsfraktion Bayern für das Thema Schulentwicklung im ländlichen Raum, hat sich die Fragen und Antworten im Zusammenhang mit der Mittelschule genau angeschaut und bewertet.
PDF-Download: Mittelschule – Schulverbünde – Dialogforen